Knochenersatzmaterial

Knochenersatzmaterialien (KEM), die zum Beispiel aus Rinderknochen gewonnen werden, setzt Ihr Implantologe im Zuge des Knochenaufbaus vor oder während der Implantation ein. Ziel ist es, ein sicheres Knochenbett für das Implantat zu schaffen, damit es stabil in den Kiefer einwachsen kann. Je nach Umfang des Knochenschwundes kann ein zeitgleiches Einbringen des KEM mit dem Implantat erfolgen oder ein Knochenaufbau vorgeschaltet werden.

Als wichtige Eigenschaften des KEM gelten Ortsstabilität und hohe Gewebeverträglichkeit. Im Zuge des Einheilungsprozesses der Zahnimplantate und der Knochenneubildung wird das KEM entweder vollständig abgebaut und durch neuen Knochen ersetzt, oder ein Teil des Materials verbleibt im neuen Knochenbett, um seine Volumenstabilität zu unterstützen.

Knochenersatzmaterial
Verwendung des Knochenersatzmaterials bei einer Implantation im Oberkiefer [©josemagon/fotolia.com]
[Gesamt:7    Durchschnitt: 5/5]