Mögliche Komplikationen

Komplikationen im Zuge einer Zahnimplantation oder zu einem späteren Zeitpunkt lassen sich aufgrund der heutigen modernen Implantationsmethoden, Implantattypen und insbesondere der Erfahrung des behandelnden Implantologen auf ein Minimum reduzieren.

Wir bieten Ihnen eine Zahnimplantation nach neuesten medizinischen und technischen Erkenntnissen, eine umfassende und detaillierte Diagnostik und Planung , die fachkompetente Durchführung der eigentlichen Implantation mit späterer Freilegung des Implantats und Versorgung mit ästhetisch und funktional optimal angepasstem Zahnersatz sowie regelmäßige Nachkontrollen zur Überprüfung der Mundgesundheit und Beschaffenheit des implantatgetragenen Zahnersatzes.

Es ist jedoch selbstverständlich, dass wir Sie im Rahmen der Beratung und Aufklärung in unserer Frankfurter Praxis über mögliche Komplikationen unterrichten.

Wesentliche Bedingungen für erfolgreiche Implantationen sind zum einen ein gesundes, entzündungsfreies Mundhöhlenmilieu sowie ein ausreichendes Knochenangebot, in das die künstliche Zahnwurzel sicher eingebracht werden kann. Parodontale Vorerkrankungen (Entzündung des Zahnhalteapparates) oder Zahnfleischentzündungen müssen ausgeheilt sein, bevor implantiert wird.

  • Hier versteckt sich eine mögliche Komplikation der Implantation: Die Periimplantitis: Eine Entzündung rund um das Implantat, die ähnlich einer Parodontitis auch den Knochen angreifen und zum Knochenabbau führen kann. Hier könnte es zur Lockerung oder schlimmstenfalls zum Verlust des Implantats Beachten Sie Ihre gründliche und regelmäßige Mundhygiene! (Siehe Kapitel 10). (*DGZMK)
  • Ferner muss nach Einbringen des Implantats eine gewisse Einheilzeit eingehalten werden. Wir versorgen Sie in dieser Zeit mit einem geeigneten Provisorium. Die Belastung der künstlichen Zahnwurzel darf nicht zu hoch sein, damit das Implantat stabilen Halt im Knochen findet. Ansonsten droht auch hier der Implantatverlust. (*BDIZEDI)
  • Rauchen kann ebenfalls dazu beitragen, dass Implantate nicht optimal einheilen, da Raucher eine eingeschränkte Geweberegeneration aufweisen. (*DGINET)
  • Während des chirurgischen Eingriffs zur Insertion der künstlichen Wurzel besteht einerseits die Gefahr, den im Unterkiefer verlaufenden Trigeminus-Nerv zu verletzen, was zu Lähmungserscheinungen oder Schmerzen führen kann, andererseits die Kieferhöhle bei Implantationen im Oberkiefer zu durchstoßen, wodurch sich Nasen- und Kieferhöhle entzünden können. (*DGZMK)
  • Veränderungen des Gesundheitszustands unserer Patienten können ebenso einen negativen Einfluss auf die Stabilität und Haltbarkeit der Zahnimplantate Hier sind zum Beispiel die Erkrankung an Osteoporose (Knochenschwund) zu nennen, der Einfluss von Krebstherapien oder ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), der medikamentös nicht optimal eingestellt werden kann. (*DGINET) Aufgrund der regelmäßigen Kontrollen in unserer Zahnarztpraxis können wir schnell und effizient auf die neue Situation reagieren, stimmen die weitere Vorgehensweise mit den beteiligten Fachärzten ab und finden eine optimale Lösung zum Erhalt Ihres Zahnsystem.

Im Rahmen der Beratungsgespräche in unserer Frankfurter Zahnarztpraxis erläutern wir Ihnen ausführlich, wann und wie Komplikationen im Zusammenhang mit Zahnimplantationen auftreten können. Sprechen Sie uns gerne darauf an!

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