Sofortimplantation

Sogenannte Sofortimplantationen direkt nach dem Zahnverlust sind nur eingeschränkt möglich, da gewisse Bedingungen erfüllt sein müssen, damit es zu einer langfristig erfolgreichen Versorgung der Zahnlücke kommen kann. (*DGI)

Bei dieser Art der Zahnimplantation gibt es nur ein eingeschränktes Indikationsfenster (Indikation = Heilanzeige).

Zu den Vorbedingungen der Sofortimplantation zählen unter anderem ein ausreichendes Knochenangebot, Entzündungsfreiheit der Weich- und Hartgewebe sowie ein intaktes Zahnfach, in das die künstliche Wurzel eingesetzt wird.

Unter Einhaltung der vorgegebenen Bedingungen ist eine sofortige Implantation natürlich hinsichtlich des möglichen Knochenschwundes von Vorteil.

Des Weiteren sprechen Implantologen von einer verzögerten Sofortimplantation, wenn die künstliche Zahnwurzel erst zwei bis zwölf Wochen nach dem Zahnverlust eingepflanzt wird (*DGI). In dieser Heilungsphase des Zahnfachs können die Zahnärzte zum Beispiel bestehende Entzündungen behandeln, um optimale Bedingungen für das Zahnimplantat zu schaffen.

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